TU Bergakademie Freiberg, Neubau Technikumsbau mit Hallenkomplex


Freiberg, 2011

Das Vorhaben beinhaltet den ersten Bauabschnitt eines Hallenkomplexes der TU Bergakademie Freiberg. Dieser erste Bauabschnitt besteht aus einem zweigeschossigen Technikbaukörper an der Lampadiusstraße sowie einer sich nach Süden anschließenden Halle. Der zweite Bauabschnitt setzt diese Struktur mit einem Wechsel von zweigeschossigen Baukörpern und dazwischen liegenden Hallenbaukörpern fort, die Realisierung ist bis 2020 geplant. Der Anschluss erfolgt direkt an eine im ersten Bauabschnitt errichtete Brandwand.

Nachhaltigkeit und Energieoptimierung:
Die gesetzlichen Anforderungen an den Energieverbrauch wurden unterschritten. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme, die Kälteversorgung über das campusinterne zentrale Kältenetz. Die Abwärme aus den Versuchen wird zunächst für die Temperierung der Räume genutzt. Das Forschungsgebäude ist durch die gegebene Flexibilität langlebig und kann ohne aufwendige Umbauten auch zukünftige Anforderungen erfüllen. Die eingesetzten Materialien (Metallfassade, mineralische Bodenbeschichtung) entsprechen dieser dauerhaften Ausrichtung.

Besondere technische Einbauten:
Der geforderten Flexibilität des Gebäudes wird durch große Verkehrslasten (20 KN/m²) und Raumhöhen (5 m Laborbereiche / 8 m Halle bis UK Kranhaken) Rechnung getragen. Die technische Ausrüstung stellt variable Anschlussmöglichkeiten für Elektrizität (Hochleistungsstromschiene), technische Gase, Druckluft und Kälte zur Verfügung.
In der Halle konnte so eine Rektifikationskolonne mit Ex-Schutz-Anforderungen sowie ein Systemprüfstand zur Durchführung von Versuchen errichtet werden.

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Bauherr

SIB Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
Niederlassung Chemnitz

Leistungsphasen

2-8

Projektbearbeitung

Nieper und Partner

Kosten

7,12 Mio. € (KG 200 – 700 brutto) 1. BA

NF

4.469 m²

BGF

8.562 m²

BRI

51.260 m³

Fertigstellung

2011

Adresse

Leipziger Straße 28
09599 Freiberg