Oranienschule


Wiesbaden, 1998

Realisierungswettbewerb, 1. Preis

Schulhof als Mitte: Ein in der Mitte angeordnetes offenes Freitheater nach antikem Vorbild ist mehr als jedes andere Bauwerk Sinnbild für Gemeinschaft. Das ansteigende Gelände zwischen Alt- und Neubau unterstützte die Realisierung dieses Konzeptes.

Das Gebäude präsentiert sich in Anlehnung an den Altbau mit einer massiven Vormauerschale aus rötlichem Sichtmauerwerk. Das einbündige Erschließungssystem – der Flur ist zum Pausenhof orientiert - ermöglichte das Konzept einer großzügigen zweigeschossigen Pausenhalle direkt vor den Klassenräumen. Diese Pausenhalle hat die zusätzliche Funktion eines "Klimapuffers" für das Gebäude.

Das schwebende, weit auskragende Dach bietet Schutz für die Fassade und ermöglicht den Schülern Pausen in frischer Luft auch bei schlechtem Wetter. Die hölzerne Dachkonstruktion ist innen und außen sichtbar und vermittelt somit einen Eindruck von der Fügung des Hauses.

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Bauherr

Stadt Wiesbaden – Hochbauamt

Leistungsphasen

1-9

Projektbearbeitung

Udo Nieper / Nieper und Partner

Kosten

7,2 Mio. €

BGF

3.902 m²

BRI

17.392 m³

Fertigstellung

1998

Adresse

Oranienstraße 5-7
65185 Wiesbaden